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Ich fuhr mit der Straßenbahn und trainierte meine Finger. Eigenartigerweise stellte ich plötzlich eine erhebliche Verschlechterung in der Hand fest. Ich war irritiert. Es war mir, als wäre ein Wall um mich, der mich nur nach innen blicken lassen wollte. Doch irgendwas bewegte mich dazu mich umzudrehen. Tatsächlich - da war eine neugierige, ältere Frau, die mich scheinbar beobachtet hatte. Ohne es zu wollen hatte sie mir geschadet. Aber warum schadet mir eine Situation, wenn es keiner beabsichtigt. Wie entsteht dabei ein ganz offensichtlich schädliches Miteinander? Vielleicht war bei ihrem Beobachten Langeweile im Hintergrund gestanden. Ich hielt dies für wahrscheinlich, aber wo lag mein Fehler? Langeweile ist für mich ein unannehmbares Vakuum, das dem Leben nicht gerecht wird. Ich wollte nicht akzeptieren, dass ich ihrer Langenweile, dieser für nicht annehmbaren Einstellung, einfach ausgeliefert war. Was aber war mein Fehler, der zu diesen Auswirkungen führte? Warum stört es kleine Kinder nicht, wenn sie beobachtet werden, unabhängig von dem, was andere über sie denken? Wo war der Unterschied, der mich derart antastbar machte? Schließlich fiel mir ein klitzekleiner Gedanke auf, hinter dem ich mich so oft verstecke: die anderen sollen ruhig sehen, dass ich üben muß
Sicher habe ich mit solchen Gedanken das Anliegen, mir mein Handeln zu vereinfachen. Denn wenn die anderen sehen, ich muß aus Gesundheitsgründen üben, dann sind natürlich alle meine außergewöhnlichen Bewegungen entschuldbar.
Ich hatte versucht mit Gedanken die Blicke der anderen fernzuhalten, doch genau das Gegenteil hatte ich damit bewirkt ich schuf damit die Ursache für das Schlechterwerden meiner Finger.
Beinahe hätte ich mich mit diesem klitzekleinen Gedanken selbst betrogen.
Die Situation machte mir klar, wie zweifelhaft selbstbestätigende Gedanken zu bewerten sind.
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